Smartes Licht im Smart Office

Wer kennt das nicht? Man sitzt bis abends im Home Office und eigentlich würde man gern noch diese eine wichtige Sache zum Abschluss bringen. Doch stattdessen starrt man im künstlich, flimmernden Licht angestrengt auf den Bildschirm und irgendwie ist die Luft raus. Nach so einem Bürotag fühlt man sich einfach nur müde und ausgelaugt. Eigentlich könnte man mit den Aufgaben und Projekten viel weiter sein, wenn diese Müdigkeit nicht wäre. Doch wie kann man es schaffen, sich so fit und vital zu fühlen, als würde man gerade aus dem Urlaub kommen?

Smartes Licht könnte die Antwort auf diese Frage sein, denn Licht hat weitreichende Folgen auf uns Menschen. Warum – erklären wir Ihnen in diesem Blogartikel.

Künstliches Licht macht krank und müde

Es macht einen großen Unterschied, ob man bei Tageslicht arbeitet, oder ob eine (schlechte) Schreibtischlampe den Arbeitsplatz erhellt. Es gibt Untersuchungen die dies beweisen. Dazu arbeitete eine Gruppe mit Tageslicht-Bedingungen und eine andere unter künstlichem Licht. Das Ergebnis: Die Tageslicht-Gruppe war am Ende des Tages wesentlich wacher als jene, welche nur unter Kunstlicht gearbeitet hat. Diese Teilnehmer waren müde und weniger leistungsfähig.

Neben diesen negativen Erscheinungen, fördert Kunstlicht zudem die Ausschüttung von Cortisol – einem Stresshormon. Das ist ein ziemlich guter Stoff, wenn man zum Beispiel auf der Flucht ist, denn Cortisol lässt einen schneller laufen, verbessert die Atmung und schränkt die Verdauung ein. Das sind aber leider keine Eigenschaften, welche man im Büroalltag gebrauchen kann, im Gegenteil: Bei einer dauerhaft erhöhten Ausschüttung dieses Stresshormons leidet das Immunsystem. Die nächste Erkältung ist also sicher.

Doch wie kann es sein, das die Beleuchtung einen so großen Einfluss auf die Leistung hat?

Licht steuert unseren Biorhythmus

Der Biorhythmus steuert unseren Schlaf, unsere Aktivität, unsere Müdigkeit und beeinflusst maßgeblich unseren gesamten Körper. Und genau dieser Zyklus wird durch Sonne bzw. durch Tageslicht gesteuert. Man sollte daher darauf achten, dass der Schreibtisch in der Nähe eines Fensters steht und man so genügend Tageslicht abgreifen kann. Leider ist das nicht immer möglich und genau an dieser Stelle sollte das Home Office smart werden. Viele smarte Lampen können nicht nur komfortabel per App geschalten werden, sondern lassen sich auch in der Lichtfarbe variieren.

Die Lichtfarbe wird auch als Farbtemperatur bezeichnet und in Kelvin angegeben.
Als Faustregel gilt: Je höher die Lichtfarbe, desto aktiver ist der biologische Rhythmus.

Während wir in den Abendstunden ein warmweißes, gelbliches Licht unter 3.300 Kelvin für eine behagliche und gemütliche Stimmung bevorzugen, bringt uns ein neutralweißes Licht (ab 3.300 Kelvin) in Schwung. Für Bildschirmarbeitsplätze eignet sich eine Farbtemperatur ab 4.000 Kelvin. Tageslicht selbst hat eine Farbtemperatur von 6.000 Kelvin – wird allerdings von einigen als zu grell und damit als „zu anstrengend“ empfunden.

Smarte Lichtsteuerung im Büro

Die einfachste Möglichkeit, den Biorythmus auch im Home Office in Schwung zu halten, ist also das Leuchtmittel auszutauschen. Wir empfehlen die hochwertigen LED Stripes von LED Trading.

Neben dem variieren der Farbtemperatur lassen sich die LED-Stripes über den Controller auch dimmen. Die Dimmbarkeit ist vor allem dann sinnvoll, wenn unterschiedliche Tätigkeiten verrichtet werden müssen. Beispielsweise Lesen, Schreiben, Tippen, konzentriertes Arbeiten am PC usw.

Lichttherapie

Um zu erkennen, wie stark die richtige Beleuchtung am Arbeitsplatz Einfluss auf den Biorhythmus hat, möchten wir an dieser Stelle einen kurzen Exkurs in das Thema Medizin machen. In der Medizin werden psychische Probleme, Depressionen oder auch Patienten mit gestörten Schlafzyklen mittels einer Lichttherapie behandelt. Dabei erhalten diese Patienten eine regelmäßige Bestrahlungen mit einer Tageslichtlampe und finden dadurch wieder in einen gesunden Rhythmus.

Aber nicht nur in der Medizin kann Tageslicht einen nützlichen Effekt haben. Vor allem in den dunklen Jahreszeiten, lässt sich durch simuliertes Tageslicht die Konzentration steigern, sowie die Müdigkeit während des Tages verringern und so die Tagesjetlags behandeln.

Blaues Licht filtern gegen Einschlafprobleme

Wenn Licht als Therapie bei gestörten Schafzyklen helfen kann, könnte dann Licht vielleicht auch die Ursache für Einschlafprobleme sein? Die Antwort: Ja auf jeden Fall!

Beispiel gefällig? Am Abend im Bett nur noch schnell etwas auf dem Handy nachsehen, E-Mails checken oder fix noch auf dem Notebook die Präsentation für den nächsten Tag durchgehen. Und danach wälzt man sich im Bett hin und her, denn die Müdigkeit ist wie verflogen. Schuld daran ist das blaue Licht, welches von Geräten wie Notebook, Tablet, Smartphone oder E-Reader ausgestrahlt wird. Es hat eine ähnliche Wirkung wie eine Tageslichtlampe auf unseren Biorhythmus. So wie „kein Tageslicht bei Tag“ unseren Biorhythmus durcheinander bringt, ergeht es unserem Körper auch, wenn wir ihn abends tageslichtähnlichem Licht aussetzen.

Eine Studie der University of Texas wies mit 1.500 Probanden nach, dass die Benutzung solcher elektronischen Geräte vor dem Schlafen gehen die durchschnittliche Schlafdauer und Qualität reduziert, was sich letztendlich auch auf den Gesundheitszustand der Probanden auswirkte.

Dieser Gefahr lässt sich dank Software entgegen wirken. Einige Hersteller bieten es inzwischen sogar als Boardmittel an. Bei Apple heißt diese Funktion „Nightshift“ und bewirkt, dass der problematische Blauanteil im Licht ab einer bestimmten Uhrzeit herausgefiltert wird. Die Farben des Displays wirken dann deutlich wärmer. Für Android Smartphones gibt es für diese Funktion verschiedene Apps, wie beispielsweise die App „Twilight“.

Wer am Abend nochmal an den PC oder Notebook will, der sollte sich die kostenlose Software F.lux installieren. Dieses Programm läuft völlig unbemerkt im Hintergrund und trifft alle Einstellungen automatisch, damit das Display auch tagsüber völlig normal aussieht und abends durch den gefilterten Blauanteil wesentlich wärmer erscheint.

Fazit

Das beste Licht am Arbeitsplatz ist das direkte Tageslicht. Ist diese Möglichkeit nicht immer gegeben, so sollte eine Arbeitsplatzleuchte den Schreibtisch mit einem Tageslichtweiß-Farbton erhellen. Zusätzlich – vor allem in den dunklen Jahreszeiten – kann eine Tageslichtlampe den Jetlag bekämpfen. Und wer abends nochmal an den PC muss, der sollte dem Blauanteil im Display per Software den Kampf ansagen!

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